Gerd Reichert nach 35 Jahren verabschiedet

Versorgungszug zieht Bilanz

Zur gut besuchten Jahreshauptversammlung des Versorgungszuges im Katastrophenschutz des Landkreises Hildesheim konnte Zugführer Matthias Bellgardt neben 33 Kameraden auch den Leiter des Fachdienstes 205 Notfallmanagement Thorsten Köhler, Kreisbrandmeister Josef Franke, Brandschutzabschnittsleiter Alexander Bilek sowie den Ehrenzugführer Alfred Bellgardt im Feuerwehrhaus Klein Düngen begrüßen.

Bellgardt berichtete in seinem Tätigkeitsbericht von 14 Einsätzen, die sich über 23 Tage hinzogen. Der Einsatzzug war bis nach Holzminden unterwegs. Es haben 4649 Mahlzeiten die Küche verlassen. Der Größte Einsatz war an der ICE-Strecke mit ca 650 Einsatzkräften zu bewältigen. Die sieben dem Versorgungszug angehörenden Fahrzeuge legten eine Strecke von 9073 Km zurück.

Zur Zeit unterstützen 39 Kameraden, davon 16 vom Wehrdienst freigestellte Kräfte die Einheit.

Gerhard Reichert, der 1976 in den Dienst des Versorgungszuges eintrat, wurde aufgrund des Erreichens der Altersgrenze, nach 35 Jahren durch den Zugführer unter Applaus seiner Kameraden ehrwürdig verabschiedet. Reichert hat an mehreren Fachlehrgängen teilgenommen und war ein Kamerad, auf den man sich 100 prozentig verlassen konnte. Als Dankeschön erhielt er ein Präsent.

Stefan Hertzer hat an einem Ausbilderlehrgang für Köche teilgenommen.

Kreisbrandmeister, Brandschutzabschnittsleiter und Fachdienstleiter waren sich in Ihren Grußworten einig. Der Versorgungszug ist aus unserem Landkreis nicht mehr wegzudenken. Sollte eine Feuerwehrbereitschaft des Landkreises zu einem Einsatz gerufen werden, ist der Versorgungszug dabei, denn wenn die Verpflegung nicht stimmt, ist die Moral der Truppe dahin. Im Jahre 2002 und 2006 hat unser Zug beim Elbehochwasser fremde Einheiten verpflegt, die nicht in der glücklichen Lage waren, so etwas vorzuhalten.

Sie dankten für die gute Zusammenarbeit und überreichten Gerd Reichert ein Abschiedsgeschenk.

Die verantwortlichen Führungskräfte appellieren an alle Arbeitgeber, doch die Einsatzkräfte im Notfall von der Arbeit freizustellen. Diese Kameradinnen und Kameraden opfern Ihre Freizeit um in Not geratenen ehrenamtlich zu helfen.

von links nach rechts:
Thorsten Köhler, Gerd Reichert, Matthias Bellgardt, Josef Franke