2-Tages-Übung ABC-Züge Hildesheim, Peine und Hameln/Pyrmont

Das war das erste mal seit vielen Jahren: Nachdem Maik Büssing als Zugfüher des ABC-Zuges des Landkresises Hildesheim im vergangenen Jahr auf Lars Wittenberg, Zugführer des Versorgungszugs des Landkreises Hildesheim zuging um eine gemeinsame Übung zu vereinbaren, ging es nun tatsächlich los!
Am Samstag, 24.08.2013, wurden die ABC-Züge Hildesheim und Peine sowie der Versorgungszug auf dem Hof der FTZ in Groß Düngen nach kurzer Ansprache von ABC-Zugführer Maik Büssing zu einem Zug mit beeindruckender Länge zusammengefügt.
Gemeinsam ging es unter Blaulicht über die B243 bis zum Hagebaumarkt Hildesheim Ochtersum. Dort nach links abgebogen und über Hildesheimer Wald hinüber nach Sorsum und auf die B1 in Richtung Hameln bis nach Marienau. Dort angekommen begannen wir mit dem Aufbau der Küche in der Fahrzeughalle des Katastrophenzentrums in Form einer Wagenburg. Während dessen wurden die Feldbetten im Obergeschoss in den Schulungsräumen aufgebaut.
Die ABC-Züge übten auf dem Parkplatz des KatS-Zentrums und wir bereiteten das Mittagessen vor. Es gab Bockwürstchen mit Kartoffelsalat und Weißbrot, dazu ein Getränk, zum Nachtisch noch einen Joghurt.

Nach dem Mittagessen fuhren die ABC-Züge zum einige Kilometer entfernt gelegenen Übungsareal wo verschiedene Aufgabenstellungen zu bearbeiten / zu lösen waren. In der Zeit wurde die Küche samt Geschirr und Besteck wieder gereinigt , Kaffee gekocht und der Kuchen geladen, der samt dem Kaffee zum Übungsareal gefahren wurde. Vor Ort wurden einige Tischgarnituren sowie eine Ausgabestation für Kaffee und Kuchen aufgebaut, an der sich die Mitglieder der ABC-Züge sowie geladenen Gäste bedienen konnten.

Nächste Station: Abendessen. Es soll gegrillt werden. Da es bei den bisherigen Mahlzeiten stets zu Verzögerungen seitens der ABC-Züge kam, antwortete Maik Büssing auf die Frage von Lars Wittenberg nach dem geplanten Zeitpunkt für das Abendessen vorausschauend: "Es reicht, wenn ihr den Grill anheizt, wenn wir auf den Hof gefahren kommen".
Nachdem es längst dunkel geworden ist, konnte der Grill unter Flutlichtbeleuchtung angefeuert werden. Irgendwann konnte dann auch gegessen werden ...

Es folgte die "Nachbesprechung" und die mehr oder weniger kurze Nacht.

Am nächsten Morgen bereiteten wir das Frühstück vor. Selbst der frisch gebrühte Kaffee konnte nur wenige Kameraden der ABC-Züge aus den Betten locken. Somit wurde es Zeit für ein Wecken nach Feuerwehrmanier: Am in der Fahrzeughalle stehenden Fahrzeug wurde das extralaute Überland-Martinshorn eingeschaltet und mehrmals durchlaufen gelassen.
Mehr oder weniger angeschlagen kamen die Kameraden zum Frühstück. Dank kräftigem Kaffee erwachten die Lebensgeister, sodass nach dem Frühstück aufgeräumt und alles auf den entsprechenden Fahrzeugen verlastet werden konnte.

Gemeinsam setzte sich der Tross auf dem Rückweg in die Standorte in Bewegung. Auf Höhe von Emmerke scherte der ABC-Zug aus Peine sich herzlich verabschiedend aus dem Verbund aus. Der ABC-Zug Hildesheim und der Versorgung bogen nach rechts ab, um über Hildesheimer Wald die Heimat anzusteuern.

Gegen Mittag war die Schlacht geschlagen.