31.08.2013 Abordnung zum Dorffest in Sumte

Der Einsatz im Juni diesen Jahres an der Elbe hat Spuren hinterlassen. Anders kann man das nicht erklären, dass wir vom Orstbrandmeister des Dorfes Sumte Volker Voß zum Dorffest am 31.08.2013 eingeladen wurden. Sehr gern sind wir dieser Einladung gefolgt und stellten alsbald den Dienstreiseantrag beim Landkreis, der auch umgehend genehmigt wurde.
Mit einer Abordnung von zwei Mann fuhren wir am 31.08.2013 zurück an die Elbe und waren natürlich gespannt darauf, wie nun nach 2 1/2 Monaten dort aussehen würde. Vor allem an der Elbe, wo doch im Juni unsere Einsatzgebiet beim Hochwasser war.
Zur Mittagszeit trudelten wir also in Sumte ein und wurden gleich freudig begrüßt. Für uns war bereits alles organisiert. So konnten wir umgehend unser Nachtquartier (eine idyllisch und ruhig in einer Nebenstraße unweit des Feuerwehrhauses gelegene und komplett ausgestattete Ferienwohnung, sponsort by Dorfgemeinschaft) bezogen hatten, kehrten wir zum Ort des Geschehens zurück: dem Feuerwehrhaus. Hier hat sich einiges verändert: Auf dem gepflasterten Platz hinter dem Feuerwehrhaus, auf dem wir im Juni unser Küchenzelt aufgebaut hatten, stand nun wieder ein Zelt. Dafür war der Platz auch angelegt worden. Dieses Zelt wurde nun für den Aufbau der reichlich gedeckten Kuchentafel und am Abend für das warme Buffet genutzt. Dazwischen war es Austragungsort der Verlosung der Tombolagewinne.
Am Nachmittag zwischen Kaffe und Abendessen gab der Lauenburger Chantychor "Die Kielschweine" sein Können zum Besten.
Nach dem Abendessen wurde das Festzelt leer geräumt und der DJ Dave baute seine Anlage für die Disco auf. So konnte der Abend bei Musik und Tanz und natürlich dem ein oder anderen Getränk noch spaßig genossen werden. Das Festzelt stand übrigens auf dem Platz an dem im Juni der Einsatzleitcontainer der Feuerwehr (damals auch für ein paar Tage von der Bundeswehr übernommen und dafür abgetarnt) gestanden hatte.
Nach einer für den ein oder anderen doch sehr kurzen Nacht trafen wir uns um 08.00 Uhr am Feuerwehrhaus und nahmen dort unter freien Himmel das liebevoll dargereichte Frühstück ein. So gestärkt traten wir alsbald die Rückreise an. Nicht jedoch ohne nochmal direkt an die Elbe zu fahren. In Stiepelse besuchten wir den Platz auf dem die Sandsäcke gefüllt wurden. Dieser liegt direkt am Elbdeich. Damals stand das Wasser nahe der Deichkrone. Heute jedoch mussten wir weit in die Ferne schauen um die Elbe überhaupt zu erblicken. alles was wir nun an Vegetation zu sehen bekamen war damals von der Elbe einfach überdeckt worden. Ebenso unsere Eindrücke an der Hochwassermauer von Stiepelse. Auch hier ist die Elbe bis an die Deichkrone herangekommen. Nun jedoch lag sie 10m tiefer. Der Bootssteg, von dem Damals nichtmal die Zugangsbrück zu sehen und wenn überhaupt zu erahnen war, lag nun tief unten an der friedlichen Elbe. Unglaubliche Eindrücke, die uns auch auf der Heimreise beschäftigten.
Vielen Dank für die Einladung, Volker! Das waren bleibende Eindrücke!
Liebe Grüße auch an die Dorfgemeinschaft.