05.07.2014 1-Tages-Übung der FB1 in Benzen

Eigentlich wollte die FB1 letztes Jahr eine 2-Tages-Übung im Bereich Schneeheide fahren. Doch dann kam alles anders als geplant: In den Wochen vor der geplanten Übunggab es lang anhaltenden starken Regen in Süd- und Mittel-Deutschland. Stauseen waren bereits voll, Flüsse traten über die Ufer. Was kommen würde war eigentlich schon absehbar. Und tatsächlich: Die Bereitschaften wurden der Reihe nach alarmiert und mussten in der Heimat wie kurz darauf auch an der Elbe bei Amt Neuhaus zum Hochwassereinsatz ausrücken. Die 2-Tages-Übung fiehl den Hochwassereinsätzen zum Opfer und musste abgesagt werden.

Die Übungsvorbereitungen auf Seiten der FTZ Schneeheide sollten jedoch nicht umsonst getroffen worden sein. Und so wurde die Übung am 05.07.2014 nachgeholt.
Ursprünglich sollten wir vom vErsorgungszug in der FTZ Schneeheide untergebracht werden und dort auch die Mannschaftszelte für die Übernachtung der Einsatzkräfte aufgestellt werden. Die Übernachtung fiehl nun weg und uns wurde als Verpflegungspunkt das neue Feuerwehrhaus in Benzen zugewiesen.

Also fuhren wir nach Benzen und fanden ein schönes neues Feuerwehrhaus mit viel Platz drum herum vor. Vom kürzlich stattgefunden Fest stand noch ein Zelt mit festem Boden am Feuerwehrhaus. Hier passte die erforderliche Anzahl an Bierzeltgarnituren hinein. Die Einsatzkräfte konnten ihr Mittagessen wettergeschützt zu sich nehmen. Dies war auch nötig. Während des Essens zog das kurze aber doch einigermaßen heftige Unwetter mit Regen und Gewitter über uns hinweg. Die Grills wurden ins Trockene gezogen, ebenso die Tische auf denen die Salate, Brote, Geschirr aufgebaut waren. So konnte uns das Unwetter nicht stoppen und die Kameraden konnten trotzdem Essen.

Der guten Laune tat das natürlich keinen Abbruch, ganz im Gegenteil: Das sind die besonderen Momenta an die wir uns noch lange erinnern und davon erzählen werden.

Ein Lob noch an die Kameraden aus Benzen: Das Feuerwehrhaus war prima vorbereitet: Die Fahrzeughalle war frei, der Hof davor auch. So konnten wir den Kühltransporter gleich in die Halle fahren und die Standkühlung mit Strom versorgen. Auch der Rest war in kurzer Zeit aufgebaut. Selbst heißes fließendes Wasser gab´s. Die Kameraden vor Ort haben sich sehr gut um uns gekümmert und Wünsche und Anforderungen umgehend umgesetzt. Mir fällt dazu gerade auf: Es ist schon cool: Egal wo Feuerwehrleute aufeinander treffen, die sich vorher noch nie gesehen haben: Es wird sich einfach und unkompliziert gegenseitig unterstützt. Das ist gelebte Kameradschaft!